Project Description

Jugendstil in Heidelberg Neuenheim, Kochhan und Weckbach Architekten Heidelberg
Jugendstil in Neuenheim, Kochhan und Weckbach Architekten Heidelberg
Jugendstil in Heidelberg Neuenheim, Kochhan und Weckbach, Architekt Heidelberg
Jugendstil Heidelberg Neuenheim, Architekturbüro: Kochhan und Weckbach
Jugendstil Heidelberg Neuenheim, Kochhan und Weckbach Architekten Heidelberg
Jugendstil in Heidelberg Neuenheim, Architekturbüro: Kochhan und Weckbach
Jugendstil Heidelberg Neuenheim, Architekturbüro Heidelberg: Kochhan und Weckbach
Jugendstil in Heidelberg Neuenheim, Architekturbüro Heidelberg: Kochhan und Weckbach

2008 – 2012
Wohnfläche 700 qm
Nutzfläche 55 qm

Es galt 2 besondere Kulturdenkmale in einem fast Originalzustand zeitgemäß und angemessen in gehobener Qualität zu sanieren ohne den Charakter des Jugendstil-Anwesens zu verändern oder gar durch unsachgemäße „Modernisierung“ zu verunstalten. Große Herausforderungen waren hierbei die Aufteilung der Eigentumswohnungen und die Schaffung von Stellplätzen.

Nach ersten Konzeptentwicklungen und intensiven Gesprächen mit dem Amt für Denkmalschutz in Heidelberg und dem Landesdenkmalamt in Karlsruhe war eine Sanierung des von Wasserschäden befallenen Nassbereichs mit Küche Bad und WC mit neuester Haustechnik möglich. Darüber hinaus war der Einbau eines neuen Personenaufzug vom Untergeschoss mit direktem Zugang in die Wohnungen möglich.
Alle übrigen repräsentativen Räume mit Parkett- und Dielenböden, Lamberien, alten Holztüren und Stuckdecken wurden im Original restauriert und erhalten. Alte Jugendstilmalereien, die unter altem Putz zum Vorschein kamen, wurden freigelegt und tragen besonderen historischen Charme.

Der neue Aufzug verbindet die Wohnungen direkt mit dem Untergeschoss, über das der Bewohner seine Stellplätze in einer neuen Tiefgarage unter dem Innenhofgarten erreicht. Dieser ist mit einer hohen Erddeckung aufgefüllt und als Wohn- und Spielgarten für die Bewohner nutzbar. Die Zufahrt erfolgt über einen raffinierten und unauffälligen PKW-Aufzug, als mit Sandsteinwand eingefasste Plattform im Vorgarten, durch das Kellergeschoss in die tief unter der Erde liegende Tiefgarage.

Aufgrund von städtebaulichen wie auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten wurde das Dachgeschoss in Abstimmung mit den Denkmalpflegern aufgestockt und mit neuen Maisonette-Wohnungen ausgebaut.

Nach einjähriger Bauphase wurde das Anwesen seinen neuen Bewohnern übergeben und besticht seitdem durch seinen historischen Antlitz, der im Inneren behutsam durch moderne Elemente ergänzt und aufgewertet wird.